Finanz- und Wirtschaftsausschuss

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Bericht aus der Arbeit des Finanz- und Wirtschaftsausschusses 2018

 

Zuständig für die Bereiche: Finanz- und Haushaltswesen, Steuern und Abgaben, Grundstücksangelegenheiten, Tourismus, Wirtschaftsförderung, Brandschutz

Zusammensetzung: 9 Mitglieder

Mitglieder der KWG: Friedrich Reese (Gde Vertr.), Vertreter: Sönke Paulsen (Gde. Vertr.), Kathrin Witt (Bürger. Mitglied), Jan Petersen (Stv. bürgerlMitglied)

 

Nach der Kommunalwahl wurde der Ausschuss im Juni 2018 - entsprechend den Wahlergebnissen - neu zusammengesetzt. Der KWG stehen zwei von insgesamt neun Sitzen im Ausschuss zu. 

 

Die bisherige Arbeit im Ausschuss war dominiert von der Aufstellung der Nachtragshaushalte für 2018, der aufgrund geringerer Einnahmen, bei trotzdem steigenden Kosten für die Ausgaben in Bildung, Infrastruktur der Gemeinde und vielen Investitionen leider mit einem Fehlbetrag von 1,6 Mio. Euro abschloss.

 

Die bleibenden Einnahmedefizite bestimmten auch die Aufstellung des Haushalts für 2019, der in seiner ersten Ausgabe ebenfalls ein hohes Defizit von ca. 2,7 Mio. Euro aufweist. Jedoch konnten dabei bisher die Steuerbelastungen für die Bürger 2019 erneut stabil gehalten werden. 

 

Wichtige Investitionen, wie z.B. die Bauten der Gerätehäuser für die Feuerwehren Jarplund und Haurup-Hüllerup, sowie den Bau eines neuen Sportplatzes im Ortsteil Handewitt, für die Stabilisierung des Schul- und Vereinssports, aber auch um die Freiraumplanung an der Siegfried-Lenz-Schule weiter voranzubringen, können trotzdem erfolgen. 

 

Gerade die Förderung der ehrenamtlichen Tätigkeit unserer freiwilligen Feuerwehren, zudem die Verbesserung des Schulumfeldes, liegt uns sehr am Herzen, und spielt eine wichtige Rolle in unserer Ausschussarbeit. Auch der Ausbau des Breitbandnetzwerks in den Außenbereichen unserer Gemeinde wird weiter ausgeplant und fortgeführt. 

 

Insgesamt gilt es, im Fortgang der Entwicklung der Finanzen in 2019 zu entscheiden, welche weiteren Investitionen im Sinne des Gemeinwohls für die Bürger mit klarer Priorität voran zu bringen sind, und worauf wir aufgrund der schwierigen finanziellen Lage zunächst verzichten müssen. Dies werden wir im weiteren Verlauf der Wahlperiode sicherlich häufig abzuwägen haben. Daher sind wir interessiert, nachhaltig und gut wirkende Entscheidungen im Bereich der Finanzen zu treffen.  

 

Begleitet von großem Interesse der Bürger wurde die Ausbaubeitragssatzung aufgehoben. Dies entlastet direkte Anlieger, ist aber nun eine Gesamtausgabe aller Bürger. Dem konnten auch wir zustimmen. 

 

Ein kleineres Thema im Ausschuss ist weiterhin das Reit- und Spazierwegenetz, da hier hin und wieder Änderungen vorgenommen werden müssen, aber auch der Ausbau in die Ortsteile weiter betrachtet und vorbereitet wird. 

 

Das Netz trägt einen großen Anteil zur Naherholung und für den Tourismus in Handewitt bei. Bislang gab es sehr viel positive Resonanz zu diesen Wegen.

Bericht aus der Arbeit des Finanz- und Wirtschaftsausschusses 2017

Zuständig für die Bereiche: Finanz- und Haushaltswesen, Steuern und Abgaben, Grundstücksangelegenheiten, Tourismus, Wirtschaftsförderung, Brandschutz

Zusammensetzung: 9 Mitglieder

Mitglieder der KWG: Gerhard Beirer (Vorsitzender), Jan Petersen, Dieter Neugebauer und Klaus Neitzel 

  • Durch die positive Finanzlage in 2017 konnten viele Projekte in unserer Gemeinde verwirklicht und angegangen werden, wie Sie den Berichten aus den Ausschüssen entnehmen konnten.

  • Bedeutende Anschaffungen für die Ortswehren wurden vorgenommen und werden in 2018 fortgesetzt; z. B. Beginn Neubau für die Ortswehr Jarplund, Erweiterung und Umbau für die Ortswehr Haurup–Hüllerup, Ausrüstung der Einsatzkräfte mit neuer Einsatzschutzbekleidung.

  • Mit neu geschaffenen Reit- und Spazierwegen konnte ein wesentlicher Teil für die Verbesserung von Naherholung und Tourismus begonnen werden. 

  • Nach ersten Bilanzen schließt der Haushalt 2017 mit einem guten Plus; eine steuerliche Mehrbelastung entfiel und ist auch für 2018 nicht erforderlich. Dies ist einer soliden und sorgfältigen Finanz- und Ausgabenpolitik zu verdanken. 

  • Das bereits beschlossene Jahresbudget 2018 gibt uns zudem die Möglichkeit mit hohen Investitionsanteilen die positive Gestaltung für verbesserte Dienstleistungen in allen Bereichen fortsetzen zu können. 

  • Auf den Gebieten der Wirtschafts- und Entwicklungsgesellschaft (WEG) konnten weitere neue Betriebe angesiedelt werden.